Der Klient im Mittelpunkt: Personzentriertes Arbeiten in der Eingliederungshilfe

Personzentrierung ist – auch durch veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen – in aller Munde. Es herrscht jedoch bei den einzelnen Mitarbeitenden große Unsicherheit, was sich genau hinter diesem Konzept verbirgt und wie es im Alltag konkret umgesetzt werden kann. Die Erfahrung zeigt, dass die meisten Mitarbeiter/innen den Klienten zugewandt sind und sie und ihre Bedürfnisse ernst nehmen möchten. Häufig fehlt allerdings das konkrete Handwerkszeug, das es ihnen ermöglicht, dies professionell und wissenschaftlich fundiert zu tun.

Inhalte

In dieser Fortbildung werden zum Einen die theoretischen Grundlagen des personzentrierten Arbeitens vermittelt. Zum Anderen bekommen die Mitarbeitenden konkretes Handwerkszeug, um diesen Ansatz in ihrem Arbeitsalltag umsetzen zu können.

 

Selbstbestimmung vs. Fremdbestimmung

  • Wie kann ein Gleichgewicht zwischen Rahmen und Spielraum gelingen?
  • Wie können Machtkämpfe zwischen Mitarbeitern/innen und Bewohnern/innen vermieden werden?

 

Zwischen Überbehütung und Überforderung

  • Wie schafft man es, den Bewohnern/innen entsprechend ihrer Möglichkeiten, Selbstverantwortung und Eigeninitiative zu ermöglichen?
  • Wie wird Überforderung verhindert?

 

Nicht was fehlt ist entscheidend, sondern was da ist

  • Wie kann der Blick im Alltag auf die Ressourcen & Kompetenzen gelenkt werden?
  • Wie können Mitarbeiter/innen ihre Sichtweise auf die Klienten verändern?

 

Wünsche und Bedürfnisse der Klienten

  • Wie kann es gelingen, Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner/innen zu identifizieren?
  • Wie kann ein Gleichgewicht zwischen Anforderungen und Bedürfnissen gelingen?

 

Emotionales Erleben als zentraler Faktor

  • Wie kann angemessen mit (negativen) Gefühlen umgegangen werden?
  • Weshalb ist der Weg wichtiger oft als das Ziel und warum ist Scheitern manchmal wichtig?
  • Wie können wir verstehen, welche Bedeutung ein Verhalten hat und was der Bewohner eigentlich meint?
  • Welche Rolle spielen die non- und paraverbalen Kommunikationsanteile, um z.B. Rapport herzustellen?

 

Personzentriertes Arbeiten im Team

  • Konzept der sechs Hüte nach de Bono 

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Weitere Informationen

Sie haben Interesse an dieser oder einer anderen Fortbildung? Rufen Sie mich gerne an (030 – 544 666 87) oder schreiben Sie mir eine Mail (info[at]best-option.de). Dann schauen wir gemeinsam, wie ich Sie und Ihre Mitarbeiter/innen unterstützen kann, für die Herausforderungen des Betreuungsalltags noch besser aufgestellt zu sein.

 

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